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Hydraulik-Stangendichtungen

Hydraulik-Stangendichtungen, auch Kolbenstangendichtungen, Nutringe, Kopfbuchsendichtungen oder Rod Seals genannt, dichten zwischen der Kolbenstange und dem Zylinderkopf ab. Sie bilden die Druckbarriere, die das Öl im Zylinder hält, während sich die Stange bewegt. Dies ist die kritischste Dichtung des gesamten Aufbaus, denn eine Leckage ist hier sofort sichtbar, verursacht Ölverlust und stellt bei Maschinen im Außeneinsatz außerdem ein Umweltrisiko dar.

Hydraulik-Stangendichtungen bestimmen daher in hohem Maße, ob ein Zylinder zuverlässig arbeitet. Techniparts liefert jede Marke und jede Abmessung, metrisch und in Zoll, für niedrige und hohe Drücke. Haben wir eine Abmessung nicht auf Lager, bieten wir eine technisch gleichwertige Alternative an.

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Was ist eine Hydraulik-Stangendichtung?

Eine Hydraulik-Stangendichtung wird im Zylinderkopf um die Kolbenstange herum montiert. Die Dichtlippe steht mit der Oberfläche der beweglichen Stange in Kontakt und bildet die Druckbarriere zwischen der Hydraulikflüssigkeit im Zylinder und der Außenumgebung.

Beim Ausfahren des Zylinders bewegt sich die Stange an der Dichtung vorbei nach außen. Dabei bleibt normalerweise ein sehr dünner Schmierfilm auf der Stange zurück. Beim Einfahren muss dieser Ölfilm wieder in den Zylinder zurückgeführt werden können.

Kritische Dichtung des Hydraulikzylinders

Eine Leckage an einer Stangendichtung ist an der Außenseite des Zylinders sofort sichtbar. Eine verschlissene Dichtung kann daher zu Ölverlust, Verschmutzung der Maschine und Verlust von Hydraulikflüssigkeit führen.

Wie funktioniert eine Hydraulik-Stangendichtung?

Wenn sich im Zylinder hydraulischer Druck aufbaut, wird die Dichtlippe gegen die Kolbenstange gedrückt. Dadurch nimmt die Dichtwirkung mit steigendem Druck zu.

Gleichzeitig muss sich die Stange leichtgängig durch die Dichtung bewegen können. Das Profil muss daher ein gutes Gleichgewicht zwischen Dichtdruck, Reibung, Schmierfilm und Verschleiß bieten.

Hoher Druck und Extrusion

Bei hohem Druck kann weiches Dichtungsmaterial in den Spalt zwischen Stange und Zylinderkopf gedrückt werden. Dies wird als Extrusion bezeichnet. Abhängig vom Profil können daher Stützringe oder Anti-Extrusionsringe eingesetzt werden, um die Dichtung zu unterstützen.

Einfachwirkende und doppeltwirkende Stangendichtungen

Bei der Auswahl einer Hydraulik-Stangendichtung muss bestimmt werden, aus welcher Richtung der Druck auf das Dichtungsprofil wirkt.

Einfachwirkende Stangendichtung

Viele traditionelle Stangendichtungen sind einfachwirkend und dafür ausgelegt, Druck von der Zylinderseite abzudichten. Beispiele hierfür sind verschiedene U-Manschetten und Lippendichtungen.

Doppeltwirkende Dichtungskonstruktion

Wenn Druck aus mehreren Richtungen auftreten kann, muss die vollständige Dichtungskonstruktion darauf abgestimmt werden. Verwenden Sie daher nicht ausschließlich die Abmessungen als Auswahlkriterium, sondern prüfen Sie auch die Druckrichtung und die Wirkungsweise des Profils.

Verschiedene Typen von Hydraulik-Stangendichtungen

Hydraulik-Stangendichtungen sind in verschiedenen Profilen und Dichtungskonstruktionen erhältlich. Die richtige Ausführung wird unter anderem durch Druck, Geschwindigkeit, Temperatur, Medium und den verfügbaren Einbauraum bestimmt.

U-Manschetten und Nutringe

Die U-Manschette oder der Nutring ist eine häufig verwendete Stangendichtung. Die offene Profilseite wird zur Druckseite hin montiert, sodass der hydraulische Druck die Dichtlippen zusätzlich gegen die Dichtflächen drückt.

PTFE-Verbunddichtungen

Eine PTFE-Stangendichtung kann aus einem PTFE-Dichtelement bestehen, das durch einen Elastomer-O-Ring vorgespannt wird. Diese Konstruktion bietet eine geringe Reibung und kann bei Anwendungen interessant sein, bei denen Stick-Slip begrenzt werden soll.

T-Dichtungen

Bei bestimmten T-Profilen wird das zentrale Dichtungselement mit Stützringen kombiniert, die das Profil gegen Extrusion unterstützen.

Chevron- und V-Packungssätze

Für schwere industrielle Anwendungen können Chevron-Packungen, V-Packungen oder Stapelsätze verwendet werden. Dabei werden mehrere Dichtungselemente hintereinander montiert.

Werkstoffe für Hydraulik-Stangendichtungen

Der Werkstoff einer Hydraulik-Stangendichtung muss auf Arbeitsdruck, Temperatur, Geschwindigkeit und Hydraulikflüssigkeit abgestimmt werden. Auch Verschleißfestigkeit und Reibung sind wichtige Auswahlkriterien.

Polyurethan (PU)

PU ist aufgrund seiner hohen Verschleißfestigkeit und guten mechanischen Eigenschaften ein häufig verwendeter Werkstoff für Hydraulik-Stangendichtungen. Das Material wird häufig in Hydrauliksystemen mit Mineralöl eingesetzt.

NBR

NBR bietet eine gute Beständigkeit gegenüber vielen Mineralölen und Fetten und wird in zahlreichen allgemeinen Hydraulikanwendungen eingesetzt.

FKM und HNBR

FKM/FPM wird eingesetzt, wenn eine höhere Temperatur- oder Chemikalienbeständigkeit gewünscht ist. HNBR bietet gegenüber Standard-NBR unter anderem verbesserte Temperatur- und Alterungseigenschaften.

PTFE

PTFE besitzt eine sehr geringe Reibung und eine breite chemische Beständigkeit. Das Material wird häufig in zusammengesetzten Dichtungsprofilen eingesetzt, bei denen ein O-Ring oder ein anderes Elastomer für die Vorspannung sorgt.

EPDM

EPDM kann für bestimmte Wasser-, Dampf- und Spezialflüssigkeitsanwendungen geeignet sein, ist jedoch für viele Mineralöle nicht geeignet. Prüfen Sie daher immer die Materialverträglichkeit mit dem Medium.

Druck, Geschwindigkeit, Temperatur und Hydraulikflüssigkeit

Für die Auswahl einer Hydraulik-Stangendichtung werden mindestens Arbeitsdruck, Stangengeschwindigkeit, Temperatur und die verwendete Hydraulikflüssigkeit benötigt.

Hoher hydraulischer Druck

Bei hohem Druck steigt das Risiko von Extrusion und Beschädigung der Dichtkante. Dichtungsspalt, Materialhärte und ein eventuell vorhandener Stützring müssen daher gemeinsam beurteilt werden.

Geschwindigkeit und Stick-Slip

Bei niedrigen Geschwindigkeiten und häufigen Start-Stopp-Bewegungen kann Stick-Slip auftreten. Ein Dichtungsprofil mit geringer Reibung, beispielsweise eine geeignete PTFE-Kombination, kann bei solchen Anwendungen Vorteile bieten.

Spezielle Hydraulikmedien

Bei biologisch abbaubarem Öl, Wasser-Glykol oder anderen speziellen Hydraulikflüssigkeiten muss die chemische Beständigkeit des Dichtungswerkstoffs gesondert geprüft werden.

Pufferdichtungen und Stützringe

Bei stark belasteten Hydraulikzylindern kann vor der primären Stangendichtung eine Pufferdichtung angeordnet werden. Diese hilft, Druckspitzen aufzunehmen, bevor sie die Hauptdichtung erreichen.

Schutz vor Extrusion

Ein Stützring oder Anti-Extrusionsring unterstützt das weichere Dichtungsmaterial auf der Seite des Dichtungsspalts und hilft zu verhindern, dass das Material unter hohem Druck in diesen Spalt gedrückt wird.

Sehen Sie sich auch die verfügbaren Stützringe und Back-up-Ringe für Anwendungen an, bei denen ein Schutz gegen Extrusion erforderlich ist.

Zusammenspiel von Stangendichtung und Abstreifer

Die Stangendichtung arbeitet mit dem Hydraulik-Abstreifer zusammen. Beide Bauteile erfüllen eine unterschiedliche Funktion und müssen gut aufeinander abgestimmt sein.

Die Stangendichtung hinterlässt beim Ausfahren einen kontrollierten dünnen Schmierfilm auf der Kolbenstange. Dieser Film hilft, die Reibung zu reduzieren, und muss beim Einfahren wieder in den Zylinder zurückkehren können.

Zu aggressiver Abstreifer

Wenn ein Abstreifer diesen Ölfilm vollständig von der Stange entfernt oder den Rückfluss behindert, kann sich Öl zwischen den Dichtungen ansammeln. Dies kann schließlich zu unerwünschtem Druckaufbau und sichtbarer Leckage führen.

Führung der Kolbenstange

Eine gute Führung der Kolbenstange ist für die Lebensdauer der Stangendichtung wichtig. Bei seitlicher Belastung oder Schieflauf kann die Dichtung auf einer Seite erheblich stärker belastet werden.

Dies kann zu schrägem Verschleiß, Beschädigungen und vorzeitiger Leckage führen. Kontrollieren Sie deshalb bei wiederkehrenden Dichtungsproblemen nicht nur die Dichtung selbst.

Prüfen Sie bei einer Zylinderrevision auch die Hydraulik-Führungsringe und Hydraulik-Führungsbänder.

Wie erkennt man eine verschlissene Hydraulik-Stangendichtung?

Da eine Hydraulik-Stangendichtung den Übergang zwischen dem Zylinder und der Außenumgebung abdichtet, ist eine Leckage in der Regel relativ einfach zu erkennen.

Öl auf der Kolbenstange

Eine deutliche Schicht Hydrauliköl auf der Stange oder Öl, das am Zylinderkopf nach außen läuft, kann auf eine verschlissene oder beschädigte Stangendichtung hinweisen.

Beschädigte Kolbenstange

Kontrollieren Sie bei einer Leckage auch die Kolbenstange auf Kratzer, Korrosion, Lochfraß und Beschädigungen. Eine beschädigte Stangenoberfläche kann eine neue Dichtung erneut schnell verschleißen lassen.

Ungleichmäßige Belastung

Ungleichmäßiger Verschleiß kann auf Spiel in der Führung oder eine falsch ausgerichtete Kolbenstange hinweisen. Kontrollieren Sie deshalb immer den vollständigen Zylinderaufbau.

Abmessungen von Hydraulik-Stangendichtungen bestimmen

Für die Auswahl der richtigen Hydraulik-Stangendichtung sind insbesondere die Abmessungen der Kolbenstange und der Dichtungsnut wichtig. Die wichtigsten Einbaumaße werden üblicherweise als d × D × L angegeben: Stangendurchmesser, Nutdurchmesser und Nutbreite.

Stangendurchmesser (d)

Der Stangendurchmesser d ist der Durchmesser der Kolbenstange, über den sich die dynamische Dichtlippe bewegt. Bei einer Stangendichtung ist dies der wichtigste funktionale Innendurchmesser.

Nutdurchmesser (D)

Der Nutdurchmesser D ist der Durchmesser der Einbaunut im Zylinderkopf, in die die Stangendichtung eingesetzt wird. Zusammen mit dem Stangendurchmesser bestimmt dieses Maß den verfügbaren radialen Einbauraum für die Dichtung.

Nutbreite (L)

Die Nutbreite L wird in axialer Richtung gemessen und gibt den verfügbaren Einbauraum für die Dichtung an. Bei einigen Dichtungssystemen können zusätzlich ein Stützring, ein Vorspannelement oder andere Dichtungselemente innerhalb oder im Bereich derselben Dichtungsanordnung vorhanden sein.

Dichtungshöhe (H)

Wenn Sie die lose Stangendichtung messen, kann auch die Dichtungshöhe H erfasst werden. Dabei handelt es sich um die axiale Höhe der Dichtung selbst. Beachten Sie, dass H nicht immer der Nutbreite L entspricht. Bei verschiedenen Profilen ist die Einbaunut bewusst etwas breiter als die Dichtung ausgeführt.

Tipp: Eine gebrauchte Stangendichtung kann sich durch Druck, Temperatur, Verschleiß und Hydraulikflüssigkeit verformt haben oder aufgequollen sein. Messen Sie im Zweifelsfall daher vorzugsweise direkt die Kolbenstange und die Einbaunut. Geben Sie außerdem die bisherige Marke, die Typennummer und gegebenenfalls ein Foto des Profils an.

Unterschied zwischen einer Stangendichtung und einer Kolbendichtung

Eine Hydraulik-Stangendichtung und eine Kolbendichtung befinden sich beide im Hydraulikzylinder, erfüllen jedoch unterschiedliche Funktionen.

Stangendichtung

Die Stangendichtung befindet sich im Zylinderkopf und hilft zu verhindern, dass Hydraulikflüssigkeit entlang der beweglichen Kolbenstange nach außen austritt.

Kolbendichtung

Eine Hydraulik-Kolbendichtung befindet sich auf dem Kolben und hilft zu verhindern, dass Hydraulikflüssigkeit intern zwischen den verschiedenen Druckräumen strömt.

Anwendungen von Hydraulik-Stangendichtungen

Hydraulik-Stangendichtungen werden in Hydraulikzylindern in nahezu allen mobilen und industriellen Bereichen eingesetzt.

Bau- und Erdbewegungsmaschinen

In Baggern, Kränen, Hubarbeitsbühnen und Erdbewegungsmaschinen werden Stangendichtungen in Zylindern eingesetzt, die häufig unter hohem Druck und unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen arbeiten.

Landmaschinen

Auch in Traktoren, Landmaschinen und Teleskopzylindern werden Hydraulik-Stangendichtungen häufig eingesetzt.

Industrieanlagen

Weitere Anwendungen sind unter anderem hydraulische Pressen, Hebeausrüstung, Schifffahrt, Materialhandling und industrielle Produktionsmaschinen.

Marken für Hydraulik-Stangendichtungen

Techniparts liefert Hydraulik-Stangendichtungen verschiedener renommierter Hersteller. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Profile und Werkstoffe für Betriebsdruck, Gleitgeschwindigkeit, Temperatur und die Verträglichkeit mit der Hydraulikflüssigkeit zur Verfügung. Die folgende Übersicht enthält auch historische Marken und Profilbezeichnungen, um die Identifizierung vorhandener Dichtungen zu erleichtern.

Die Werkstoffe unterscheiden sich je nach Profil und Ausführung. Lieferbarkeit, Eignung und mögliche Ersatzlösungen werden anhand der Typennummer, Einbaumaße und Betriebsbedingungen geprüft.

Logo Marke Typen / Baureihen und historische Referenzen Werkstoffe / Ausführungen
Freudenberg Sealing Technologies Freudenberg Sealing Technologies / Merkel LF 300, NI 150, NI 250, NI 300, NI 400, N1, AUN 1, N100, AUN 100, T20, T22, T23, T24, T34, TM 20, TM 23, Syprim SM, OMS MR PR S, OMEGAT OMS-MRPR, OMS-S-PR, OMS-S, KI 310, KI 320, S 8, TFMI, ES, ESV Stapelsätze, V1000, DIP, FOI, HDR-2C, H MF, H OF, L20, NRRI, NRRI-9442, NRS-0214, NRS-0216, NRS-0503, NRVI, NRVI-9492 PU/AU, PTFE, NBR, FKM, HNBR und gewebeverstärkte Ausführungen; Werkstoffbezeichnungen unter anderem 95AU V149, 95AU V925 und Disogrin
Dichtomatik Dichtomatik SDR 01, SDS 01, S01, SN 05, S05, SN 21, MA21, SN 25, MA25, SN 36, MA36, SNI 07, S07, SNI 24, MA24, SNI 39, MA30, MA39, SNI 43, MA43, SNI 73, 73, SPOR 30, S30, SPOR 31, S31, S72, SPOR06, SNI30, SNI35, N05, N21, N25, N36 NBR, EPDM, TPU/PUR, PTFE und gewebeverstärkte Ausführungen; Werkstoffbezeichnungen unter anderem NBR 90 30 06 (903006) und TPU 95 34 01 (953401)
Angst & Pfister Angst & Pfister RSA, RSB2, VSR100, SSR, DDR, LRC, DMR, RPS, UM. Historische Referenzen: Lubroseal, LDIMC, LS8C, LS25C, L9492C, LSMC, LT20C, LOMSC, LESC NBR, PU/PUR/AU und PTFE, abhängig vom Profil
Bal Seal Bal Seal Historische Referenzen: KI N 891, 897. Profilidentifizierung und Ersatzmöglichkeiten auf Anfrage UHMW-PE, PTFE und gefüllte PTFE-Werkstoffe; Spezifikation auf Anfrage
— Claron CP, P, GP, PRU, PFU, CPI, PEI, PV, PVM, PDS, EGS, CPU F, CPG, CPS, CPUI, CPGI, HBI, CS6, 741, 751, CS1, CS3, HBT, HBTY, DSI, PDI, PRF, PFD, PFI, PFC, Hutmanschetten, CPU.../OR, CPUI.../OR, CPGI.../OR, RRS NBR 70 Shore A, NBR 90 Shore A, AU und Polyurethan
DLI Seals DLI Seals MD/ID P, MDR, MD ID E, MGD/IGD P, MGD E, MU/IU E, MU IU RF FF, MUP/IUP, GPI, GPX, GPU, MUP I, MGM IGM, MV/IV, SAS, SAL. Stangendichtungen, Nutringe und Dachmanschettensätze NBR, TPU, Polyester und gewebeverstärkte Ausführungen
ERIKS ERIKS 900, 2001, 0020, 0022, 9011, 0008, 0010, DVSS, DVVS, 0710, 0720, 0300, Omniseal, 0022AE, 0712, UTS-L, ERS, PSE NBR, FKM/FPM, EPDM, PU/AU und PTFE; je nach Profil auch Ausführungen mit Metallkomponenten
EVCO EVCO 160, 170, GT, JAM, PSE, TB, TTI, TTS-L, TTX, JCI, TTH, TSE/G, TTI/AI, TTS/LAI, BETA RS PTFE, PU/AU, NBR und mehrteilige Dichtungsanordnungen
Guarnitec Guarnitec TSE, TSE/AI, TSE AI, TGO, GT 5 7, GT5, GT7, PSE, PSE-K, TTS, TTS/L, TTS L AI, TTI, TTI/L, TTI L AI, TTH, TTX, TLI, SSI, GUA, GIR AU, PU, NBR und Gummi-Metall-Ausführungen
Hallite Hallite 13, 15, 16, 18, 511, 512, 513, 601, 605, 610, 616, 617, 620, 621, 622, 631, 652, 653, 658, 663, 673, 683, 716SPN, OL, R16, RCG, RDA, RDS NBR, PU/PUR, Polyester, PTFE und spezielle Hallite-Werkstoffe
Hecker Werke GSM Hecker Werke GSM UG1, UG2, UR1, UR2, UNX7, UNI 1, UNI 2, UNI 3 P, UNI1, UNI2, UNI3, UNX, UNX1, UNX2, ST1, ST2, ST3, ST4, UGA1, UGA2, UGA3, UGA4, UGA5, NK1, UK1, UD1, NOI1, NOA1, DS4, W, WB, WS, UES1, UES2, UES3, UES1 P, EUS2, PKK, PKK1 NBR, PTFE, PU/AU, Gummi und Gummi-Gewebe
Hunger Dichtungen Hunger TDI, EVD, TDT, NDT, TDMI, GGDI, GGDI-SP, ZSDI, GODI, GDSI, GODI-SP, GODI-SPE, TRO-I, GD2000S. Historische Techniparts-Referenz: TDD; Identifizierung erforderlich NBR, PU, PTFE, POM, PA 6, PA-CF, UHMW-PE, PEEK, Hytrel, MVQ und FPM, abhängig von der Dichtungsanordnung
James Walker James Walker Twinset, Lowfilm HD, Lionsele G, U-ring, Solosele G, Lionsele U1, Lionsele U2, Lofilm, selbstausrichtende Stopfbuchsringe NBR, PU und gewebeverstärkte Ausführungen; Werkstoff abhängig von der Baureihe
JM Clipper JM Clipper Historische Markenreferenzen. Identifizierung und Ersatzmöglichkeiten anhand der ursprünglichen Typennummer, Abmessungen oder Zeichnung NBR und FPM; ursprüngliche Spezifikation ist zu prüfen
KACO KACO Hydraulische Stangendichtungen, Lippendichtungen und anwendungsspezifische Profile; Typenidentifizierung auf Anfrage NBR, HNBR, FKM/FPM und AEM, abhängig von der Ausführung
Kastas Kastas K01, K04, K21, K22, K29, K31, K32, K33, K34, K35, K36, K37, K38, K39, K95, K96, K97, K98, K701, K704, K709, XT200, FR200 PU, NBR und profilspezifische Werkstoffkombinationen; Werkstoffspezifikation auf Anfrage
Nordex Nordex Historische Referenzen für verschiedene Anwendungen: ARUP, AWNS, ARAN, RU2, RU3, RUB, L-Cup. Hydraulische Eignung und Ersatzmöglichkeiten sind je Profil zu prüfen PU/AU; ursprüngliche Werkstoffspezifikation ist zu prüfen
Parker Prädifa Parker Prädifa B3, BS, BU, BA, BD, C1, C3, C5, C9, CR, GC, JA, M0, M2, M3, M5, OE, ON, Q2, Q3, R3, ZJ, W1, W2, W3, T Seal, OD, V6. Eignung abhängig vom jeweiligen Profil und Werkstoff NBR, PU, FKM/FPM, HNBR, PTFE und gewebeverstärkte Ausführungen. Historische Werkstoffbezeichnungen unter anderem P5008, P5009, P6000, P5004, P5000, P5001, P5062, P5075, P5007, P5070, P5011, P5080, P5010, P5012, P4300, P5500, N3571, N3570, N3578, N3580, N3584, N3582, E3676, E8536, E8608, V3664, V3656, V3638, Z4017
Polypac Sealing Systems Polypac Sealing Systems Balsele, Selemaster SM. Bestehende Profilreferenzen: B, B/NEI, CH, CH1, CH2, CIM, DDI, DDIM, DH, DU, DUM, EU, EU/I, EU/NEI, EUS, EUS/C, EUS/I, EUS/NEI, IBF, I/GR A B, MU, NPSL, NPSL-P, RS, RS L LA, SM, TS L LA, VOR, VVR. Genaues Profil und Anwendung sind zu prüfen NBR, HNBR, MVQ, FKM/FPM, EPDM, PTFE, PU/PUR/AU, gewebeverstärkte Ausführungen und technische Kunststoffe, abhängig von der Dichtungsanordnung
SKF SKF / Economos / Seal Jet S01-P/R, S02-P/PD/R/RD/S, S03-P/F/S/SX, STD-P, PTB-P/R, DZ-P, S04-P/PD, S05-P/R, S06-P/R, S07-P/F, S08-P/PE/R, S09-E/ES/D/DS/P, S1012-T/M, S1315-T, S16-A/B, S17-P/R, S18-P/R, S19-F/FX/B/X, S20-R, S21-P, S22-P/R, S24-P, S2527-F, S2931-F, S32-P, S35-P, ZBR-P. Historische Referenzen: SIL, TIL, TICLA, GS, SG, AG, SKY, UN, SI, TI, TILA, S, GL, CH 5, CH 7, STR, RI ECOPUR und profilspezifische SKF-Werkstoffe, darunter TPU, CPU, NBR und HNBR; genaue Werkstoffauswahl abhängig von der Anwendung
Trelleborg Trelleborg / Busak+Shamban Turcon Stepseal 2K, Stepseal V, VL-seal, Glyd Ring, Glydring RG, Glydring-T, Glyd Ring Hz, AQ-Seal, Double-Delta, Variseal M2, Zurcon Rimseal, Rimseal IM, Buffer Seal LM, Wynseal M, L-cup, U-cup, RU0, RU2, RU3, RU6, RU9, Polypac Balsele, Selemaster SM. Anwendungsspezifische Profilauswahl Turcon PTFE, Zurcon PU und UHMW-PE, Komponenten aus NBR, FKM, HNBR, EPDM und FFKM, abhängig vom Profil und der Dichtungsanordnung
— Sakagami GNY, RNY, NHU, SMJ, STC Profilspezifische Werkstoffe; Werkstoffspezifikation auf Anfrage
— Ding Zing DZ D-2, D-3, HD-2, HD-3. Kombinierte Kolben-/Stangendichtungsprofile: UN, D-4, D-6, D-7 Polyurethan- und Elastomerausführungen; Verträglichkeit mit der Hydraulikflüssigkeit und Eignung für die Betriebsbedingungen sind zu prüfen

Ist Ihre bestehende Marke oder Typennummer nicht in dieser Liste aufgeführt? Senden Sie uns bitte Marke, Typennummer, Stangendurchmesser, Nutdurchmesser, Nutbreite und Werkstoff. Geben Sie außerdem die Hydraulikflüssigkeit, den Betriebsdruck und die Temperatur an. Ein Foto oder eine technische Zeichnung erleichtert die Identifizierung älterer oder abweichender Hydraulik-Stangendichtungen.

Weitere Dichtungen für Hydraulikzylinder

Bei einer Zylinderrevision ist es sinnvoll, neben der Stangendichtung auch die anderen Dichtungs- und Führungselemente zu kontrollieren.

Sehen Sie sich unsere Hydraulik-Kolbendichtungen zur Trennung der Druckräume innerhalb des Zylinders an.

Zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit können Hydraulik-Abstreifer eingesetzt werden.

Zur Unterstützung von Kolben und Stange stehen außerdem Hydraulik-Führungsringe und Hydraulik-Führungsbänder zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen zu Hydraulik-Stangendichtungen

Was ist eine Hydraulik-Stangendichtung?

Eine Hydraulik-Stangendichtung wird um die bewegliche Kolbenstange herum montiert und hilft zu verhindern, dass Hydraulikflüssigkeit aus dem Zylinder nach außen austritt.

Warum leckt mein Hydraulikzylinder entlang der Stange?

Mögliche Ursachen sind eine verschlissene Stangendichtung, eine beschädigte Kolbenstange, eine falsche Werkstoffauswahl, hohe Druckspitzen oder eine verschlissene Führung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Stangendichtung und einer Kolbendichtung?

Die Stangendichtung verhindert, dass Flüssigkeit entlang der Kolbenstange nach außen austritt. Eine Kolbendichtung verhindert interne Leckage zwischen den Druckräumen des Zylinders.

Wofür wird ein Anti-Extrusionsring verwendet?

Ein Anti-Extrusionsring oder Stützring hilft zu verhindern, dass weiches Dichtungsmaterial bei hohem hydraulischem Druck in den Dichtungsspalt gedrückt wird.

Welcher Werkstoff ist für Hydraulik-Stangendichtungen geeignet?

Häufig verwendete Werkstoffe sind PU, NBR, FKM, HNBR, PTFE und EPDM. Die richtige Auswahl wird durch Druck, Temperatur, Geschwindigkeit und Hydraulikflüssigkeit bestimmt.

Wie messe ich eine Hydraulik-Stangendichtung?

Wichtige Maße sind Innendurchmesser (d), Außendurchmesser (D) und Nutbreite (L). Bei einer verformten Dichtung sollten vorzugsweise Stange und Nut direkt gemessen werden.

Warum leckt ein Zylinder nach einer Revision erneut?

Kontrollieren Sie neben der neuen Dichtung auch die Kolbenstange, den Abstreifer, die Führung, die Ausrichtung und Druckspitzen. Ein Problem an anderer Stelle im Dichtungsaufbau kann eine neue Stangendichtung erneut beschädigen.

Können Hydraulik-Stangendichtungen nach Maß gefertigt werden?

Ja. Für ältere Zylinder, Zollabmessungen und abweichende Nuten können Hydraulik-Stangendichtungen nach Maß oder technisch passende Alternativen geliefert werden.

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