Axialdichtungen werden bei rotierenden Wellen eingesetzt, bei denen die Dichtlippe nicht am Umfang der Welle abdichtet, sondern an einer Fläche, die senkrecht zur Welle steht. Die Dichtwirkung erfolgt dadurch in axialer Richtung. Dieser Dichtungstyp wird unter anderem verwendet, um Lager, Wellen und Maschinenkonstruktionen vor Schmutz, Staub, Spritzwasser und anderen Verunreinigungen zu schützen.
Ein bekanntes Beispiel für eine axiale Wellendichtung ist der V-Ring. Diese Elastomerdichtung wird auf der Welle montiert, dreht sich mit der Welle und dichtet mit einer flexiblen Lippe gegen eine stillstehende Gegenlauffläche ab. Axialdichtungen werden häufig bei Lagern, Pumpen, Motoren, Elektromotoren, Getrieben und Industriemaschinen eingesetzt.
Eine Axialdichtung ist eine Dichtung, bei der die Kontaktfläche in axialer Richtung liegt. Die Dichtlippe berührt eine Fläche, die rechtwinklig beziehungsweise senkrecht zur rotierenden Welle steht. Diese Fläche kann beispielsweise Teil eines Lagergehäuses, Flansches, Deckels oder einer Lagerkonstruktion sein.
Bei verschiedenen Ausführungen dreht sich die Dichtung mit der Welle. Dadurch kann neben der eigentlichen Dichtwirkung auch eine Schleuderwirkung entstehen, durch die Schmutz und Feuchtigkeit vom Dichtbereich weggeführt werden.
Für eine einwandfreie Funktion ist eine geeignete Gegenlauffläche wichtig. Die Dichtlippe muss ausreichend Kontakt herstellen können, ohne unnötig hohe Reibung oder Verschleiß zu verursachen. Form, Oberflächenqualität und Position dieser Fläche spielen daher bei der Auswahl der Dichtung eine wichtige Rolle.
Bei einer Axialdichtung wird die Dichtlippe mit einer leichten Vorspannung gegen die Gegenlauffläche positioniert. Dadurch entsteht Kontakt zwischen der Dichtung und der Fläche, gegen die abgedichtet wird.
Bei einem V-Ring sitzt das Elastomer klemmend auf der Welle und der Ring dreht sich mit der Welle. Die flexible Lippe liegt dabei an der stillstehenden Gegenlauffläche an. Durch die Rotation können Schmutz und Feuchtigkeit zusätzlich vom Dichtbereich weggeschleudert werden.
Bei richtig ausgewählten Axialdichtungen ist nur ein begrenzter Kontaktdruck erforderlich. Dadurch können Reibung und Verschleiß zwischen Dichtlippe und Gegenlauffläche reduziert werden. Die genaue Belastung hängt von Dichtungstyp, Werkstoff, Drehzahl und Betriebsbedingungen ab.
Der wichtigste Unterschied zwischen einer axialen und radialen Dichtung ist die Richtung, in der der Dichtkontakt stattfindet.
Bei einer Axialdichtung berührt die Dichtlippe eine Fläche, die senkrecht zur Welle steht. Ein V-Ring ist ein bekanntes Beispiel dafür.
Bei einer Radialdichtung findet der Dichtkontakt dagegen am Umfang einer Welle oder Bohrung statt. Ein Radial-Wellendichtring ist ein bekanntes Beispiel für eine radiale Wellendichtung.
Der V-Ring ist einer der bekanntesten Typen einer axialen Wellendichtung. Der Ring wird mit einer gewissen Dehnung auf der Welle montiert und dreht sich mit der Welle.
Die flexible Dichtlippe liegt an einer stillstehenden Gegenlauffläche an. Dadurch kann der V-Ring dazu beitragen, Schmutz, Staub und Spritzwasser aus einer Lager- oder Maschinenkonstruktion fernzuhalten.
V-Ringe sind in verschiedenen Profilen und Abmessungen erhältlich. Welche Ausführung geeignet ist, hängt unter anderem von Wellendurchmesser, verfügbarem axialem Einbauraum, Umfangsgeschwindigkeit und Betriebsbedingungen ab.
Axialdichtungen werden in unterschiedlichsten rotierenden Maschinen und Lagerkonstruktionen eingesetzt. Sie sind besonders interessant, wenn eine kompakte Dichtung benötigt wird, die äußere Verunreinigungen fernhält.
Bei Lagern und Lagergehäusen können Axialdichtungen eingesetzt werden, um den Lagerbereich vor Schmutz, Staub und Spritzwasser zu schützen.
Bei Pumpen, Motoren und Elektromotoren können Axialdichtungen rund um rotierende Wellen montiert werden, um die dahinterliegende Lager- oder Dichtungskonstruktion zusätzlich zu schützen.
Auch in Getrieben, Antriebssystemen, Landmaschinen und Industrieanlagen können Axialdichtungen eingesetzt werden, wenn der Schutz vor äußeren Verunreinigungen wichtig ist.
Der Werkstoff einer Axialdichtung muss auf Temperatur, Medium und Umgebung abgestimmt werden, in der die Dichtung eingesetzt wird.
NBR wird häufig für allgemeine industrielle Dichtungen eingesetzt und besitzt gute Eigenschaften bei vielen Mineralölen und Fetten.
FKM/FPM, häufig als Viton® bezeichnet, wird verwendet, wenn eine höhere Temperatur- oder Chemikalienbeständigkeit erforderlich ist.
EPDM besitzt gute Eigenschaften bei Wasser, Ozon, UV-Strahlung und Witterungseinflüssen. Der Werkstoff ist jedoch für viele Mineralöle und Fette nicht geeignet. Prüfen Sie deshalb immer das Medium und die Betriebsbedingungen.
Die Gegenlauffläche ist ein wichtiger Bestandteil einer axialen Dichtungskonstruktion. Die Dichtlippe muss gleichmäßig an dieser Fläche laufen können, ohne unnötige Beschädigung oder Verschleiß zu verursachen.
Die Gegenlauffläche sollte daher sauber, eben und entsprechend bearbeitet sein. Beschädigungen, scharfe Kanten oder starke Verschmutzungen können die Dichtwirkung beeinträchtigen.
Bei der Montage muss die Dichtung in der richtigen axialen Position zur Gegenlauffläche montiert werden. Eine falsche Position kann zu unzureichendem Kontakt oder einer zu starken Verformung der Dichtlippe führen.
Für die Auswahl der richtigen Axialdichtung muss zunächst bestimmt werden, welche Bewegung und Dichtfunktion vorhanden sind. Anschließend sind Wellendurchmesser, Gegenlauffläche und verfügbarer Einbauraum zu berücksichtigen.
Auch Umfangsgeschwindigkeit, Temperatur, Medium und Umgebungsbedingungen sind wichtig. Bei viel Schmutz oder Feuchtigkeit kann beispielsweise eine andere Ausführung erforderlich sein als in einer sauberen Maschinenumgebung.
Bei einem V-Ring kann das richtige Profil zusätzlich anhand des Wellendurchmessers und des verfügbaren axialen Einbauraums ausgewählt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite über V-Ringe.
Wenn eine Axialdichtung für die Anwendung nicht geeignet ist, können andere Dichtungen erforderlich sein.
Für die radiale Abdichtung einer rotierenden Welle kann beispielsweise ein Radial-Wellendichtring eingesetzt werden.
Wenn vor allem der Schutz des Lagers wichtig ist, können abhängig von der Konstruktion auch andere Lagerdichtungen interessant sein. Die richtige Lösung wird durch Bewegung, verfügbaren Einbauraum und Betriebsbedingungen bestimmt.
Eine Axialdichtung ist eine Dichtung, bei der die Dichtlippe eine Fläche berührt, die senkrecht zur Welle steht. Die Dichtwirkung erfolgt dadurch in axialer Richtung.
Eine Axialdichtung dichtet gegen eine Fläche senkrecht zur Welle ab. Eine Radialdichtung hat dagegen Dichtkontakt am Umfang der Welle oder Bohrung.
Ja. Ein V-Ring ist eine bekannte Form der axialen Wellendichtung. Der Ring dreht sich mit der Welle und die flexible Lippe dichtet gegen eine stillstehende Gegenlauffläche ab.
Axialdichtungen werden unter anderem bei Lagern, Pumpen, Motoren, Elektromotoren, Getrieben und Industriemaschinen eingesetzt.
Abhängig vom Dichtungstyp werden unter anderem NBR, FKM, EPDM, CR und PU verwendet. Welcher Werkstoff geeignet ist, hängt von Temperatur, Medium und Umgebung ab.
Berücksichtigen Sie Wellendurchmesser, Gegenlauffläche, Einbauraum, Geschwindigkeit, Temperatur, Medium und Umgebungsbedingungen. Anhand dieser Faktoren können der geeignete Dichtungstyp und Werkstoff bestimmt werden.
Erhalten Sie eine persönliche Beratung oder ein maßgeschneidertes Angebot von unseren Produktspezialisten. Füllen Sie das Formular aus und finden Sie heraus, welche Z - Axialdichtungen - Nieuw am besten zu Ihrer Anwendung passen.